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Dienstag, 30. August 2011

Gogluida & Klierente - Wellnesstage am Peutereygrat, Les Droites, Aig. du Jardin, Rocheuse, Aig.Verte, Brouillardgrat, .....

Die Bergsteigerschule St.Jodok (im folgenden BSSStJ genannt, falls sie überhaupt noch genannt wird) möchte die einseitige Berichterstattung angesichts der Erfolge etwas objektivieren.

Die Superlative der Fahrt lauten:
Erfolg am weltweit niedrigsten 4000er der Alpen, sowie am Schwierigsten.
Die beiden der Zivilisation entlegensten Gipfel im Himalaya der Alpen. 
Der schnellste AAVI-Durchstieg am Peutereygrat.
Klettern im schlechtesten Material, das bei der Erschaffung der Alpen aufzutreiben war.
Die besten Pizzen des gesamten Alpenbogens am eigens eingerichteten Stammtisch.
 Die alpine Sommerfrische entpuppte sich auch als Bildungsreise, alpines Vokabular ist hinzugekommen (entstammt eines Ingolstädter Sologängers), kleiner Auszug:

Colör - eine Steilrinne aus Eis oder Fels, beidseitig von Fels begrenzt
Drei Tolen - moderne Fortbewegungstechnik mit Steileisgeräten im Fels
Stoanmantschgal - von Menschenhand errichtete kleine Erhebungen aus alpinem Gestein
Rebussier - Felsformation auf der Südseite der Grand Jorasses
Colör Arman Charlet zur Aig. Jardin 4035m

Drei Tolen zum Pic Luigi Amadeo 4469m


Lebendes Stoanmantschgal
Reiseverlauf
(G steht im Folgenden für Gogluida, K für Klierente)

G&K haben sich bei der Fahrt am Steuer abgewechselt, was auch für sämtliche Besteigungen gilt! Die Wetterlage war grandios, was auch fürs Zwischenmenschliche zugetroffen hat. Natürlich war es für K manchmal etwas schwierig, wenn G nicht nur die Verantwortung und zwei Seile trug, sondern auch noch in den Hütten als Bezugspunkt des Hüttenpersonals fokusiert wurde. Im Firn, Eis und Fels waren die beiden dann im Element - zügig, sicher und entschlossen gings zur Sache. Speed kills - gilt nicht im Alpinismus!
 
Der Grand Pilier d`Angle 4243m am Peutereygrat geschafft
 
Dem ersten Anstieg zum Mt.Blanc am Peutereygrat folgte ein zweiter über den Brouillard-Grat. Nicht aufgrund schlechter Tourenplanung, sondern um den abgelegensten Winkel der Alpen zu finden und die dort weilenden Gipfel hinauf zum Monarchen zu erkunden.
Romantik unterm Bivacco Eccles
 Für Romantik nahmen sich G&K immer Zeit - Bergfreundschaft ist ihnen kein leeres Wort. Auch wenn die Träume dann oben bleiben. Besonders romantische Momente gab es um den 15.8. - ein wahrer Sternschnuppen-Regen (Fachbegriff: Laurentiustränen, bzw. Perseiden) ließ den beiden jede Menge an Wünschen zu.

Am Stammtisch in Courmayeur - Blumen zum Abschied

Emotional, alpin, freundschaftlich und fachsprachlich bereichert gings zurück.
Und wie der Besitzer immer zu sagen pflegt: Die Tour ist erst im Tal zu Ende - die Westalpen-Sommerfrische zu Hause. Ein Reifenplatzer bei Imst mit 150 hätte beinahe noch den schönen Ausflug der BSSStJ getrübt.

Kommentare:

RevInsp Hafele hat gesagt…

Uns interesiert vorallem, dass am erwähnten Tag im gesamten Inntal IG-L 100km/h herrschte...

vip$ hat gesagt…

100 km/h brav fahren?:...was seid`s denn es für jungen leit?

Anonym hat gesagt…

Und die Theorie, dass nue eine fehlende Gesprächsbasis zu alpinistischen Höchstleistungen führen kann? Physe (Füße) statt Psyche...

vip$ hat gesagt…

...veraltete, überholte denkmuster! Am lehrstuhl für theoretischen alpinismus ist eine reform längst überfällig herr dottoredottoreingenieure!

Institutsleiter/Dekan hat gesagt…

Lehrstuhl meldet sich nicht anonym. So feig sin wir nich!
Außerdem: schlampige Schreibweise kenn wa auch nicgh!

Anonym hat gesagt…

Wer redet denn von 150 km/h gemeint waren doch Radieschen. Oder waren es Höhenmeter oder die Anzahl der Gipfel, nein, die Anzahl der 4000-er. Bei Imst natürlich.