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Dienstag, 29. August 2017

Meer sehn'



Hitzewelle die wievielte? Ich kann nicht mehr. Sitze bei mir im Wohnzimmer auf der Couch und öffne die Kühlschranktür, vergeblich... Wer sehnt sich bei diesen Temperaturen nicht nach Abkühlung, ja genau,… Meer und Schnee und Schifahren!!!

 
Nun ist es bald ein halbes Jahr her, dass wir uns mit einer kleinen Gruppe des Vereins, Jakob B., Gerhard M. mit Falco, Bernie H., Thomas A. und Martin R. unter Anleitung unseres persönlichen BFs Hubert G. und vier Wiener Schitourenbegeisterten (Stefan W., Matthias F., Oliver O. und Vera G.) auf den Weg nach Norwegen, genauer gesagt zum Lyngenfjord machten, um… schizufahren.


Ein paar Tage vor dem Abflug hat uns noch Jakob zu herrlichen Spagetti Bolognese eingeladen, damit wir endlich Zeit finden, um die letzten Reisedetails abzuklären. Wie kommt man zum Flughafen? Wie nimmt man Airbagpatronen ordnungsgemäß in Flugzeugen mit? Welche Tourenmöglichkeiten gibt es, und, und und… Viele Fragen und wenig Zeit. Es folgten noch letzte Infors von YelloTravel, es kann los gehen.


Voll Elan sind wir mit unserem Equipment von München über Oslo (Bierkontingent im Duty-free auffüllen) nach Troms geflogen. Spät am Abend treffen wir auf unsere Wiener Mitreisenden mit denen wir uns sofort sehr gut verstanden haben – gleiche Wellenlänge eben. Leider mussten wir feststellen, dass unser Gepäck nicht vollständig angekommen ist. Es wurden nach nicht nachvollziehbaren Muster div. Airbag-Patronen aus dem Gepäck entfernt, ein Schisack und ein Gepäcksstück fehlte. Später erfuhren wir, dass es manche Fluglinien nicht schaffen in der Wintersaison all das Sperrgepäck, sprich Schi, in ihre Flugzeuge zu stopfen und eine verspätete Ankunft nahezu „normal“ sei.


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Dafür hat es geschneit in Nordnorwegen – yeah! Und so fahren wir im Schneetreiben im gemieteten Bus und SUV-Volvo Richtung Djupvik zu unserer Unterkunft. Die Holzbungalows sind spitze, es gibt eine Sauna und einen eigenen Bungalow in dem für uns gemeinsames Frühstück und Abendessen gekocht wird - und das alles mit Meerblick.





Mit gierigen (den eigenen) Blicken schauen wir am nächsten Morgen die verschneiten Berge. Es kann losgehen. Bernie und Jakob entscheiden sich notgedrungen für Schneeschuhe, Falco genießt die norwegische Hüttenruhe. Zur Einstimmung geht es auf den Hausberg Storhaugen (1141 m). Ein Vorgeschmack wie es die nächsten Tage auch bleiben soll: Bestes Wetter, traumhafter Pulverschnee und grandiose Ausblicke auf die norwegischen Fjorde und das Meer.

Hier werden die letzen Details der Tourenplanung besprochen.


Und dann geht es Schlag auf Schlag: der Schitouren-Gipfel-Pulver-Aussicht-Urlaubs-Rausch greift um sich. Mit der Fähre auf die andere Fjordseite hinüber zu den Lyngen Alps. Hinauf auf den Fastdalstinden (1275 m). Wieder ein Volltreffer. Auch wenn Hubert alle Hände voll zu tun hatte, die – wie immer bei Vereinsaktivitäten – heterogene Gruppe beisammen zu halten, hatten wir immer gemeinsames Gipfelglück und auch fast immer gemeinsame Traumabfahrten. U.a. weil auch mittlerweile die fehlenden Gepäcksstücke nachgeliefert wurden.

 


Aufstieg zum Gipfelplatteau des Sorbmegaisa (1271 m) - auch nicht schlecht – auch wenn recht windig. Nicht zu vergessen sind die abendlichen akademischen Diskussionen, auch juristischer Natur, bei denen unsere Wiener Kollegen gute Figur zeigten.






Wer mit freiem Auge deutliche grüne Nordlicher sehen kann, sollte besser einen Augenarzt aufsuchen.

Mit dem Auto weiter hinauf Richtung Norden und auf die Insel vong Tunnel her: der Storsandnestinden (1097 m) ruft.


 Bedachte Spurenwahl
  


Dann gab es halt doch 1x nicht so gutes Wetter. Man entschied sich noch 1x auf den Storhaugen (1141 m) hinterm Haus zu gehen. Zunächst noch Abfahrt im Zickzack in der Gruppe, verbesserten sich bald die Sicht und damit auch der Genuss der Abfahrt.


Zum Abschluss noch der Giilavarri (1163 m).






 Hubert im Schneestaub.

Wir konnten es kaum glauben, dass die Woche schon um sei. Für uns wäre es gut vorstellbar gewesen in 2-3 Monaten zur Frühjahrstourensaison wieder zu kommen. Dann wären sicherlich auch die Badetemperaturen um einiges besser gewesen…

https://photos.google.com/album/AF1QipOHiwrmTpay3al1RcWoqObS4hC6U7hi7fhhVCgc/photo/AF1QipOiy6794OPdNz031LROeGXqPqyEgryAOFkTWCIL
 
Zum Wohl des Alpinen Vereines

Fazit… eine äußerst gelungene Reise die nach Wiederholung ruft. Danke an Hubert und den Teilnehmenden.

Reisedetailrekonstruktion aus der Fotosammlung:
Sa 11.3.2017 Anreise Innsbruck – München – Oslo – Troms - Djupvik
So 12.3.2017 Storhaugen 1141 m
Mo 13.3.2017 Fastdalstinden 1275 m
Di 14.3.2017 Sorbmegaisa 1271 m
Mi 15.3.2017 Storsandnestinden 1097 m
Do 16.3.2017 Storhaugen 1141 m die 2te bei Schlechtwetter
Fr 17.3. 2017 Giilavarri 1163 m
Sa 18.3. 2017 Troms (ganz mit ohne Bergsteigen) und Abreise – Oslo – Stockholm – München – Innsbruck.

Bilder sagen mehr als Blogeinträge… hier (an alle Fotographen… bitte noch eure Bilder hochladen!)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Jetzt sogar mit funktionierenden Links zu den Videos und dem Web-Album. Na servas...