AKTUELL

"Bloggen ist eine Kulturtechnik"
ZVR-Zahl: 833248386

Dienstag, 10. Dezember 2019

Kinderadvent Fotsch

Am Wochenende vom 7. bis 8. Dezember 2019 fand der alljährliche Kinderadvent in der Fotsch statt. Es wurde gespielt, gerodelt, gezündelt, gegessen, geschlafen, geschnarcht, geplaudert ….
Die Rodelbahn ist oben in gutem und unten in eisigen Zustand. Das Fotscher Windegg kann mit Schieren erklommen werden. Die Bedingungen waren perfekt - nicht zu kalt, und genug Schnee zum Spielen im Freien. Die Hüttenmaus genoss in der Zwischenzeit den Abwaschschwamm.
Danke Tom und Geli für die perfekte Organisation – ich arbeite daheim fleißig an den Kaspressknödeln. Schön war‘s









Montag, 2. Dezember 2019

Nachtrag Schitourenreise Albanien Februar/ März 2019

Ende Februar bzw. Anfang März diese Jahres fand sich eine Gruppe schitourenbegeisteter Vereinsmitglieder zusammen, um nach Albanien zu fliegen und dort die Berge zu besteigen.
Unter den Flügeln des österreichischen Kranichs folgen wir über Wien nach Tirana.
In Tirana angekommen konnten wir drei geländegängige Fahrzeuge in Empfang nehmen.
Die Reise führte zuerst in den Norden Richtung Shkoder, wo wir nächtigten. Am nächsten Tag folgte die Weiterfahrt in Richtung Valbonatal, wo wir unser Quartier „Hotel Margjeka“ bezogen. Die folgenden Tage tourten wir am Talschuss des Valbonatals, in einer wildromantischen und steilen Umgebung. Am vierten Tag brachen wir in den Kosovo auf. Bei schönem Wetter und noch besseren Pulverschnee verbrachten wir dort zwei Tage.
Die Weiterreise erfolgte zurück nach Albanien in das Dorf Radomire - Ausgangsort für den höchsten Gipfel von Albanien, den Korab. Dort wurden wir herzlich auf albansich empfangen - streng genommen einen Tag zu früh. Am nächsten Tag konnten wir bei schönem Wetter den Korab besteigen.
Zurück nach Tirana, in ungewohnten Luxus, sowie herrlichen Abendessen und ausreichend Alkohol, ließen wir die Reise ausklingen. Rückflug über Wien nach Innsbruck. Schön war’s.













Montag, 25. November 2019

Holzaktion Fotsch

Am 16.11.2019 fand sich eine Gruppe von Vereinsmitgliedern zusammen, um das alljährliche Holzlager zu befüllen. Erschwert wurde die "Aktion" durch den massiven Neuschnee der letzten Tage. Die Anfahrt über den Forstweg gestaltete sich schwierig und konnte nur von einem VB mit Allradantrieb bezwungen werden. Der Rest zog es vor, dass Gefährt nicht weiter zu quälen und frühzeitig am Rand abzustellen.
Dank Motorsäge und motorisierter Seilwinde gelang es doch einige Baumstämme durch den verschneiten Wald zu schleifen. Nennenswerte Verletzungen blieben aus.





Zusammenfassend kann gesagt werden, das Holzlager ist voll und der Winter kann kommen!

Dienstag, 22. Oktober 2019

Bergschwimmen in Mkomazi

Das Team Aussenstelle konnte jüngst ausreichend mit Wasser ausgestattete Bergtouren am Rand des Drakensberg Escarpments durchführen.Im Bild das Spitzel ist der Rhino-Peak. Hier musste Michi Schernthaner und der Verfasser bereits 2007 in 60 cm Neuschnee die Besteigung abbrechen.
Wie in Korsika nur keine Innsbrucker.















Sandsteingumpen.

Mist hike.

Tief genug.

Snake-Patrol. Zwei Kobras haben wir gesehen. Eine hat den Hood für uns aufgestellt.

Wie heisst es richtig? Khoisan-Painting.
Im Abspann noch eine Old-School MTB Tour mit meinem Carrera von Don Ferdinando.

Im Aufstieg konnte der Abstand auf suburbane 4x4 Fahrer auf eine Stunde minimiert werden. Downhill dann klarer Vorsprung von 2h auf den zweiten Landcruiser.

Die Felskante ist die Landesgrenze von Lesotho. Blick hinunter nach Südafrika. Bussi von der Ausstelle.


Dienstag, 15. Oktober 2019

Vereinsausflug Alpstein



Am vergangenen Wochenende führte uns eine wunderschöner Vereinsausflug bei ebensolchem Wetter an den Alpstein im Appenzellerland. Nach Auffahrt mit der Seilbahn auf die Stauberenkanzel ging es zu Fuß weiter zur wunderschönen Zwinglipasshütte. Wo wir sehr nett untergebracht und verpflegt wurden.



 Am nächsten Tag wanderten wir weiter auf den Punkt 2334m westlich des Altmanns. Dort ließen uns die etwas winterlichen Verhältnisse beim Abstieg zum Rotsteinpass zwei Gruppen bilden, von denen eine über Rotsteinpass, Meglisalp und wunderschön hoch über dem Seealpsee querend den Abholpunkt Wasserauen erreichten. Die andere Gruppe erreichte vorbei am Fählensee und Sämtisersee Brülisau, wo man sich wieder vereinte...


Die Unternehmung wurde von einem wunderbaren Abendessen beim Schützenwirt in Feldkirch abgerundet. Danke Bernie für's organisieren - es war super!

Mehr Fotos gibt es hier...

Sonntag, 22. September 2019

Nachtrag: Kleine Fermeda



Berni H. und Helli M. waren bei mäßigem Wetter über die Trenkerführe auf der kleinen Fermeda...
 
Fazit: sehr anhaltende Kletterei im III. Grad... nett wars!

Alle Fotos hier...

Freitag, 13. September 2019

Schöne Bergtouren in Lesotho


Nach fünfjährigen Warten verfügt die Aussenstelle nun endlich über verlässliches Breitbandinternet wodurch die Teilhabe am digitalen Vereinsleben erleichtert wird. Ich darf von einer erfolgreichen Ausfahrt ins frühlingshafte Lesotho berichten.

Der dekolonisierte Flurnamen sollte hier richtig auf Khoisan Nek lauten.
Ein Bok. Wenn man sich von sturktureller Gewalt ablenken will tut man ein bissl im Rose Garden herum, schaut Cricket oder Vieh an.
A peasant home.
Enspannte Landschaften auf 2500m. Morgen dann Schnee.
Das kennt kein Boulderer bislang. Im Sleshabthebe National Park.

 

Schön wars! Khotso ntati! Könnte sich die Basti-Truppe was abschauen.

Bussi von der Aussenstelle!









Sonntag, 1. September 2019

Aiguille de Rochefort, Mont Blanc und Dent du Geant - am fast niedrigsten und am höchsten 4000er

 Auch heuer führte die fast schon traditionelle Bergfahrt in KW 35 Berni H., Winnie L. sowie den Verf. in die Westalpen. Um es gleich vorweg zu nehmen: heuer waren wir für unsere Verhältnisse sehr erfolgreich und schafften es gleich auf 3 Gipfel
 Nachdem wir bei der Anreise noch einen Bergschuhverlustbedingten Shoppingstop in Arco einlegten (Kurze Frage in eigener Sache: hat jemand die gelben Nepal Cube GTX Gr.46 des Verfassers gesehen oder kann zweckdienliche Hinweise geben) erreichten wir Entrèves pünktlich zur letzten Gondel auf die Punta Helbronner und mittels Fahrstuhl und Tunnel das Rifugio Torino. Am nächsten Tag machten wir uns als Eingehtour auf zum Rochefortgrat.
Gipfelglück auf der Aiguille de Rochefort - mit 4001 fast einer der niedrigsten 4000er (nur Les Droit ist mit exakt 4000m unschlagbar auf dem letzten Platz). Falsche Jacke mitgenommen - deshalb spannt es beim Verfasser etwas - das die Dinger mit den Jahren auch immer so eingehen.

Der Hinweg ist hier auch der Rückweg - den Dent du Geant ließen wir diesmal rechts liegen um noch die letzte Fahrt der Télécabine Panoramic zur Aiguille du Midi zu erreichen.
 Nach einer kurzen aber teuren Nacht auf dem Refuge Cosmiques machten wir uns am nächsten Tag um 01:00h auf den Weg zum höchsten Punkt der Alpen.



Bei Sonnenaufgang lagen die Steilflanken des Mont Blanc du Tacul und des Mont Maudit gleichermaßen hinter uns wie die jeweiligen Staus an den beiden Fixseilpassagen... Die verbleibenden 500HM zum Gifpel sollten sich allerdings noch etwas ziehen. Bei Abstieg kehrten die Lebensgeister langsam zurück und der letze Gegenanstieg auf die Aiguille du Midi sorgte für ein Bergerleben der besonderen Art (Everest is everywhere...). Zu unserer eigenen Überraschung bekamen wir um 15:25 sorgar noch einen Platz in der letzten Télécabine. 

Die Nacht verbrachten wir standesgemäß im Hotel di Courmayeur und päppelten uns in der Pizzeria du Tunnel wieder auf. Die Pizzen dort waren tatsächlich ausgezeichnet hatten kaum am Tisch Platz - was allerdings leider mehr an der optimalen Platzausnützung im Lokal als am Durchmesser des belegten Fladenbrotes lag.

Nachdem der Vormittag mit Einkäufen und Kaffee gut herumgebracht war - reifte dann doch der Entschluss wieder aufs Rif. Torino zu fahren und als Abschluss noch den Dent du Geant zu besteigen...
 
Den Hüttenabend verbrachten wir in Gesellschaft von zwei israelischen Bersteigern... Es stellte sich heraus, dass es genau EINEN israelischen Bergführer gibt - Paul Preuß wird sich wohl im Grab umdrehen. Es würde sich also hier um eine durchaus interessante Zielgruppe für Gebi oder Hubert handeln. Allein ein Ivritkurs wäre von Nöten um sich einen leistungstarken, in 2 bzw. 3 Jahren Militärdienst körperlich und geistig gestählten Kundenkreis zu erschließen...

Nach gemütlichem Frühstück um 06:00 erreichten wir auf bekanntem Weg den Einstieg zum Dent du Geant. Obwohl sich vor uns nur eine Seilschaft befand wurde es dann doch noch recht belebt am Berg...

 Abkletterpassagen sind die Rache des Vorsteigers am Nachsteiger... Berni und Winnie am höchsten Punkt des Tages (Pointe Sella 4009m). Die 8m Aufstieg zum Pointe Graham (4013m) beschlossen wir auszulassen und lieber gleich von der Scharte abzuseilen als lang anszustehen...
 Berni bei der letzten von drei 60m Abseilfahrten...
 Glücklich erreichten wir als erste Seilschaft des Tages wieder das Rif. Torino...


Mehr Fotos gibt es hier...