AKTUELL

"Bloggen ist eine Kulturtechnik"
ZVR-Zahl: 833248386

Dienstag, 16. Juli 2019

Zwölferkogel Nordgrat


Heute war der Verf. über den Nordgrat am Zwölferkogel. Es handelt sich hier um den Beinahe-3000er (2988m) der im Kühtai über der Hohen Mute Bahn (Lift links auf der Schattseite) emporragt.

Um meine Nerven für kommende Aktionen etwas zu trainieren machte ich mich bei bestem Wetter allein auf. Von Weg konnte kaum eine Rede sein und auch sonst traf ich mit Ausnahme von ein paar Schafen beim Abstieg keine Menschenseele...



Auch wenn der Grat auf den ersten Blick etwas brüchig wirkte, lösten sich sämtliche Geröllpassagen dann doch auf. Insgesamt bietet der Blockgrat recht nettes Kraxeln mit vereinzelten Stellen im III. Grad.


Samstag, 6. Juli 2019

Guffert Westgrat


Am 6.7. waren Verena E. und der Verfasser über den Westgrat am Guffert. Gemäß der Jentzsch-Rabl'schen Routenbeschreibung folgten wir von Steinberg am Rofan aus zunächst dem Normalanstieg und zwogen dann bei einem Steinmann nach links zur Querung des Latschendschungels bis zum Einstieg ab. Die Bemerkung man solle schauen ob der Weg gut freigeschnitten sei hätte eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen sollen...
 Der Weiterweg zum Ende der Ausbaustrecke... Ab dem kleinen Sattel wurde es noch latschiger...
Verena im Latschendschungel. Nachdem der Einstieg dann doch gefunden war tauchte aus dem Nichts plötzlich eine größere Gruppe örtlicher Bergretter auf. Nach der Tour im Gasthaus sorgten unsere latschenzerschundenen Körper bei den Bergrettern für gewisse Heiterkeit und wurden mit den Worten: "Ja, da queren viele durch die Latschen ummi! Da hamma auch schon welche retten müssen!" bedacht. Da der Unterlandler ansich aber ein netter und weltoffener Mensch ist, wurden uns Gebietsfremden dann aber doch erklärt, dass man selbst meist direkt von der Oberen Bergalm (kurz vor Steinberg) zunächst dem Weg Richtung Issalm (und dann Guffert von Norden) folge und dann einer Wasserrinne folgend direkt zum Beginn des Grates aufsteige. Ganz klar ist mir zwar immer noch nicht wie genau der Weg nun geht, trotzdem erscheinen mir Wegfindungsschwierigkeiten auf diesem direkten Anstieg als das geringere Übel.

Nachdem der Einstieg gefunden war entpuppte sich der Westgrat als recht ausgewachsene Alpine Unternehmung an meist sehr schönem Fels und ohne Abbruchmöglichkeit. Zum Übergang vom Westgipfel zum Hauptgipfel sei angemerkt, dass man hier entweder kurz zurück geht und dann auf die Südseite zum untesten (breiten) Grasband absteigt (Steinmann) auf dem man dann zu einer plattigen Querung zur Scharte zwischen West- und Hauptgifel quert (2BH).  Alternativ könnte man scheinbar auch dem Grat vom Westgipfel weiterfolgen und dann 25m abseilen... Von der Scharte erreichten wir rasch den Gipfel und blieben auch beim Abstieg weitgehend vom Regen verschont.
Nach einem kurzen Bad im Bach erreichten wir nach nur 10 1/2h wieder den Ausgangpunkt wo das Ghf. Waldhäusl zur gemütichen Einkehr lud.

Samstag, 29. Juni 2019

Sommerfest Fotsch

Danke den Organisatoren Jakob und Lena... Es war ein gelungenes Fest - besonders die ganz junge Generation war stark vertreten...

Leider hat meine Speicherkarte den Geist aufgegeben ich bitte also um Handyfotos...

Mittwoch, 22. Mai 2019

Östliche Seespitze





Letzten Freitag machten sich nochmals unser Beamter (alle Landstrassen waren frei befahrbar), Stoffl alias Computer Futzi und Verkäufer 2 (Tobi ist seit neuersten Verkäufer 1) auf den weiten Weg von Seduck zur Franz S. Hütte.


Der Weg war weit und das Ziel fern. Gipfel kam nur langsam näher.

unser Tourenwart schon über 40....











......da lachte er nach 5:45h


und noch feinster Pulver....







Samstag, 11. Mai 2019

Putzfest Arco


Auch heuer fanden sich wieder etliche Putzwillige in unserer südlichsten Vereinsimmobilie ein. Das Haus ist wieder blitzblank...

Leider wurde das Fest durch den Unfall von Rotraud überschattet. Nach erfolgreichem Abtransport nach Innsbruck (Danke nochmal an Johanna für den Einsatz Deiner Fremdsprachenkenntnisse) ließen wir uns nicht beirren und reinigten unfallfrei weiter.


Am Sonntag besichtigten wir die Überreste der Seefestung Riva bevor wir den Heimweg antraten...

Sonntag, 28. April 2019

Nachtrag:Lämpermahdspitze (2595 m)

Thomas S., Stefan R., Gabriele R. und Martin R. erwischen in der Karwoche herrliche Firnbedingungen auf der Lämpermahd. So kann Frühling!



Nachtrag: Allerleigrubenspitze (2131m)

Zugegeben, der angekündigte Neuschnee vor Ostern konnte in der Region nicht gefunden werden, dafür waren jedoch bei der Abfahrt alle Schneearten (außer Pulver und Firn) dabei.


Ein schöner Ausflug ins Freie war es trotzdem. Dabei waren Helmut M., Verena E., Stefan R., Gabriele R. und Martin R.

Samstag, 27. April 2019

Fast ein Geheimtipp: Rotgrubenscharte aus dem Gleirschtal

 Bilder sagen mehr als tausend Worte... Am Montag waren Berni H. und Helli M. vom Gleirschtal aus auf der Rotgrubenscharte... gemeinsam mit insgesamt 4 anderen Menschen...
 ...kosteten uns die Karawanen zum Zwieselbacher auf der Hinterseite nur ein müdes Lächeln...
 ...bei der Abfahrt um 11:00 (keine Minute zu spät) wurde daraus ein breites Grinsen.

...perfekter Firn bis hinunter zur Gleirschalm.

Alle Fotos hier...

Skidurchquerung Silvaretta

 Vom 19. bis zum 21.4. durchquerten Verena E. und Helli M. die Silvarettagruppe per Ski. Nach einem Pistenskitag in Ischgl und Nächtigung ebendort starteten wir am Freitag mit dem Verbringen des PKW nach Galtür (Achtung schlauer Tip). Dann gings mit einem der im 10-Minutentakt verkehrenden Busse zurück in die Wintersportmetropole und seilbahngestützt auf den Piz Val Gronda (Freizeitticket sei Dank und 2812m). Von dort gings hinunter zur Heidebergerhütte (2264m) und nach kurzer Erkundigung und Einnahme von Erfrischungen wieder hinauf aufs Zahnjoch (2945m). Von dort vorbei am Paulcke Turm ("Der Wind ist der Wind, ist der Wind, ist der Wind...") hinunter zum Etappenziel...

 Am zweiten Tag machten wir uns auf Anraten von Gebietskenner Gerhard M. (Name der Red. bek.) auf über die Chalausscharte (oder -joch?) zum Augstenberg (3224.7m es lebe die eidgenössische Kartographie). Leider waren wir um 11:00 immer noch etwas zu früh für die Nordwestseite in dieser Höhe - aber wir trösteten uns mit zahllosen Getränken auf der Sonnenterrasse über die etwas harten Verhältnisse hinweg.
 Als Abschluss war geplant die Bieler Höhe über die Haagspitze zu erreichen. Die Tatsache, dass wir im Aufstieg von der gefühlt gesamten Tiroler Bergrettung überholt wurden ließen uns die einsamere Variante über die Totenfeldscharte (2844m) wählen.
 Verena beim Queren unter der doch beträchtlichen Wächte. Die von der anderen Seite aufgestiegenen Skitouristen ließen meine Warnungen bezüglich Einnahme der Gipfeljause auf selbiger eigenartiger Weise kalt.
...am Weg zurück nach Wirl von wo uns nach etlichen Schiebemetern der VVT wieder perfekt zurück nach Galtür brachte.

Noch mehr Fotos hier...

Samstag, 30. März 2019

Aifner Spitze - Spitze!


Heute waren Verena E., Gerhard M., Martin A., Thomas A. und Helli M. auf der Aifnerspitze.



Von Nöckels ging es bei dann doch mehr werdendem Schnee über die Aifner Alpe und den NO Grat auf den Gipfel.



Abgefahren wurde um ca 12:00 bei bestem Firn über die steile SW Flanke des Berges. Eine Querung über dem Schnadiger Weiher vorbei brachte uns über etliche Zäune wieder kurz unterer unseren Ausgangspunkt. In Prutz im Ghf Gämse ließen wir den Schitag ausklingen...

Alle Fotos gibt es hier...

Samstag, 23. März 2019

Schöberspitzen


Heute waren Verena E., Kathrin P., Bernie E., Gerhard M., Thomas A., Gernot W., Stefan R.,  sowie Helli M. auf den Schöberspitzen. Also eigentlich nur auf einer, nämlich der mit dem Kreuz.

Bei fast schon kitschigem Wetter stiegen wir über den Ramsgrubensee auf und fuhren wir dann aber auf die andere Seite ins Wildlahnertal immer linkshaltend ab.




...schöne Szenen des wintersportlichen Tuns.

Noch mehr gibt es hier...