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"Bloggen ist eine Kulturtechnik"

Montag, 10. Dezember 2018

Schikurs im Königreich des Schnees


Am letzten Wochenende fand sich eine größere Gruppe von Vereinsmitgliedern und solchen die es vielleicht noch werden wollen am Stubaier Gletscher zu einer zweitägigen Auffrischung des alpinen (Fahr-)verhaltens ein.

Unter fachmännischer Anleitung feilten wir ganz klassisch in drei Gruppen an unserer Schitechnik. Auch wenn es auf dem Foto nicht danach ausschaut, war das Wetter gar nicht so schlecht. Wir fanden sogar auch etwas Pulver um die Schilehrer davon zu überzeugen, dass wir abseits der Piste gar nicht so schlecht fahren können.

Besonderer Dank gilt unserm VB Reinhard K. der den Nicht-Freitzeitticketbesitzer unter uns den kostenlosem Zugang zu seinem Reich ermöglichte! Danke!

Noch ein paar Fotos gibt es hier...

Sonntag, 25. November 2018

Gehrenspitze 2367 m

Es sollte ja schon lange Winter sein. Spätestens ab Allerheiligen, wo der Schnee sowie damals... bla bla bla... Es ist trocken, föhnig und die Sonne scheint. Bestes Bergwetter, aber eben auch kalt, weil November...


Thomas S., Stefan R., Gabi R. und Martin R. treffen sich diesen Sonntag, um in die Leutasch an zu reisen. Das Ziel die Gehrenspitze. Ein spitzer Aussichtsberg sozusagen. Das Auto in Lehner bei Gasse abgestellt, geht es bei der Wildfütterung vorbei hinauf durch den steilen Wald in das Puittal. Über der Waldgrenze eröffnet sich ein weiter Blick bis zurück auf das Scharnitzjoch, das auch das nächste Ziel ist. Der Weg schlängelt sich durch das Tal vorbei, über altes Bergsturzmaterial, den gefrorenen Bach überquerend, bis hinauf auf die Erinnerungshütte.


Dann führt der Weg unterhalb des spitzen Grats wieder zurück bis zur Gehrenspitze. Viele Menschen sind nicht mehr am Weg. Ein paar wenige doch. Am Gipfel hat man herrlichen Rundumblick... Wetterstein, Karwendel, Tuxer, Stubaier,... sehr feine Sache.

Es pfeift der kalte November Wind. Die Sonne hat nicht mehr die Kraft für ein wärmendes Kitzeln (no na). Nach viel Geplauder, Geschau, Jause und so steigen wir wieder den selben Weg ins Tal ab bis uns die müden Beine wieder im Auto sitzen lassen. Heizung an und ab nach Hause. Ein spitzen Sonntag - und... es muss wieder viel mehr gebloggt werden!






Freitag, 23. November 2018

San Vito am Capo

 
Anfang November rafften sich Kathi G-P, Hubi G und der Obmann B auf, um a bisserl zu kraxln und die letzten Sonnenstrahlen im sonnigen Süden in San Vito lo Capo zu geniessen. Es kam jedoch vorerst so:
 
Bildergebnis für Zyklon Sizilien
 
Der Zyklon der trieb sein Unwesen sehr, die drei dagegen bald gar nichts mehr (Originalaufnahme von Sizilien Anfang Nov 18)
Nach mehrtägigem Bettliegen und Lesen riss es dann jedoch endlich auf - zum klettern gab es dann zuhauf
 
 
und dann und dann - siehe da: es wurde Sonne!  
 
 
Hubi fightet hart in 7b  (Bewertung Obmann - es war dann doch nur 6c+)
 
 
Seine Kathi (Besondere Anmerkung: auch nicht von schlechten Klettereltern!) schaut derweil das nix passiert....
 
 
 
 
Und beim Heimgehen dann noch eine Unterhaltung der anderen Art (Anm: nicht Hubi, nicht Kathi, nicht Bernie). PS: der Zyklon wirbelte schon wieder a bissl herum....standfester Junge!)
 
 
Am Abend dann noch eine kleine Vorstandssitzung mit Obmann und Kassier, der irgendwie auch herum war (nicht jedoch der Schriftführer, leider)

 
Die weiteren Tage verbrachten die drei mit tollen und auch zyklopenhaften Touren (Zyklop, nicht Zyklon, die Tour hängt über, auch wenns nicht so scheint).
  
 
nicht enden wollende 40m-Routen wurden im fleissigen Toprope (nicht Hubi) bezwungen
 
und am Schluß a Moretti - alles paletti!
 


Donnerstag, 15. November 2018

Holzaktion 2018

 Am Wochenende war Holzaktion...


Danke für Organisation, Mithilfe und Verpflegung... Es ist wieder genug Holz fürs kommende Jahr da. Also alle fleißig die Hütte nützen...

Mehr Fotos gibt es hier...

Montag, 22. Oktober 2018

Vereinsausflug 2018

 Von 13. auf 14.Oktober fand der diesjährige Vereinsausflug statt. Dieses Jahr führte uns der Obmann  auf Anregung seines Vorgängers und passend zu diversen Jubileen von Süden auf den Gipfel des Passubio (2232m). Am ersten Tag ging es in perfekter Organisation zuerst mit großem und dann mit kleinem Bus zum Ausgangspunkt am Colle Xomo und dann über die Strada delle 52 Gallerie hinauf aufs Rifugio Gen. Achille Papa.
 Bei schönster Aussicht und im Schatten heroischer Inschriften ließen wir den Tag auf der Terrasse desselben ausklingen...

 Am nächsten Tag führte unser Weg bei wunderschönem Herbstwetter über Cima Palon, Italienische Platte, Österreichische Platte und Rif. Lancia (eingenommen wurden nur erfrischende Getränke) hinaus zur Ortschaft Giazzera (neuerliche Einnahme von Getränken). Dort wurden wir vom Bus wieder aufgepickt und mit kulinarischem Zwischenstopp in San Michele erreichten wir um 22:00 wieder Innsbruck.
 Aucki und italiensiche Fahne am Dente Austrico... (Im Hintergrund die Brenta)
Rif. Lancia

Die zahlreichen Teilnehmer sowie Dankesbekundungen und der andauernde Applaus im Bus auf der Heimfahrt legen nahe, dass es sich bei diesem Ausflug keineswegs um eine Strafexpedition sondern vielmehr um den gelungensten der vergangenen Jahre handelt. Danke Bernie!

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Wechner Wand - Geburtstagswanderung


Anlässlich Florian O.s Geburtstag wanderten fanden sich etliche Wanderer (7) zur herbstlichen Besteigung der Wechnerwand ein... An einem lupenreinen Herbsttag erreichten wir vom Parkplatz beim Speichersee durch das Mittertal und dann über den Südwestgrat in leichter Kletterei den Gipfel der Wechnerwand (2855m). Der Aufstieg auf die Wechnerscharte war ohne Schneelage etwas heikel und so gings auf der Südseite durch das Längental wieder zurück...


Mehr Fotos gibt es hier...

Donnerstag, 13. September 2018

Dome de Neige und Monviso


Nach drei Wochen in Absprunghöhe wagte sich der Verf. gemeinsam mit Freund H wieder an höhere Berge. Das einzige Schönwetterfenster nützend, fuhren wir in die Dauphine und auf das Rfugio Glacier Blanc mit dem ehrgeizigen Ziel die Barre des Ecrin zu besteigen.
 Die doch stattlichen 1500HM sowie die kritische Situation an der Gletscherflanke ließen es uns dann aber doch am Dome de Neige bereits gut sein lassen... immerhin auch ein 4000er...
 Die ursprünglich geplante Überschreitung des Pelvoux mussten wir aufgrund überfüllter Hütten leider fallen lassen. Dafür wandten wir uns dem Ursprung des Po zu und konnten gerade noch zwei Plätze am Pian del Re ergattern. Wiederum stand uns mit 2000HM eine stolze Etappe bevor...

 Früher Start um 04:00 - Sonnenaufgang um ca 06:00 am Rif. Sella...
 Gifpelglück...
 Abstieg...
Bad...
Heimreise.

Noch mehr Fotos hier.

Nachtrag Rocklands


Heuer im Sommer waren Alex K., Matti FM und Helli M. im ganz südlichen Afrika zum Bouldern...


 Auch wenn die Witterung manchmal widrig war machten wir das beste draus und schafften ingesamt 12 Bouldertage in 3 Wochen...



Der Fels war einfach fantastisch...
Einmal wagten wir uns auch über die Absprunghöhe hinaus um das Urban-alpin-maritime Ambiente am Tafelberg zu geniesen...

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Donnerstag, 12. Juli 2018

Für's Protokoll: Sommerfest in der Fotsch

SYMBOLFOTO

Am Samstag (7.7.2018) fand ein dem Vernehmen nach gut besuchtes Sommerfest in der Fotsch statt. Leider war der Verf. nur ganz kurz anwesend und hat daher kein eigenes Bildmaterial... Trotzdem freute ich besonders noch dabei zu sein wie VS Mikki aus eigenen Kräften den Weg vom Auto zur Hütte zurücklegte... Leider ließ meine soziale Agenda das Sommerfest nur ein Kurzes sein.

Vielleicht läd ja noch jemand seine Fotos auf Google hinauf...

Besonderer Dank ist glaube ich an Lena zu richten, die trotz Alleingelassenseins ein kulinarisch wertvolles Fest vorbereitet hat. Vielen Dank also!


Bergsport ist Motorsport

Der ursprüngliche Plan war, dass der Verf. als Wasserträger bei der bekannten Spaghetti-Runde mithilft und so zumindest ein bisschen auf den Spuren des GRÖBSTJ (größter Bergführer St. Jodoks) wandeln darf.
Gesagt - getan und so waren wir im Nu, sprich rund 300km und 6,5h Autostunden später, in Zermatt und somit bei des Herrn Bergführers Gästen. Auch die Durchsage "Skibetrieb wegen Wind und Gewittergefahr einigstellt", ließ uns nicht davon abhalten etliche Franken über den Schalter zu schieben, um eine gute halbe Stunde später am Kleinmatterhorn festzustellen, dass Schweizer nicht übertreiben.
Gebucht ist gebucht und deswegen startete der Herr Bergführer  - den Elementen trotzend -mit seinem Gespann los, um alsbald den ersten Gipfel gleich mal zu streichen, da er sich und ev. auch  seinen Anvertrauten auch das nachmittägliche Gewitter gerne ersparen würde. Diese Entscheidung war goldrichtig (Vertrauen auf Profis - Achtung Werbung), denn nur drei Minuten nach der Ankunft auf der Ayas-Hütte öffnete der Himmel seien Schleusen...
Traumpanorma am Breithorn: Pollux, Castor, Signalkuppe und Monte Rosa
Die dort ansässige (reine Männer-) Hüttenmannschaft hatte den Kampf gegen die Technik offenbar schon gewonnen, denn auf der Hütte war das www allgegenwärtig und so wurden wir von den Gästen über das Habitat des Homo Monacos bestens aufgeklärt.
Das Wetter am nächsten Tag war ähnlich eindrucksvoll wie der schwindende körperliche Zustand unserer zahlenden Begleiter, sodass dem bewappleten Leiter der ganzen Sause, dieselbige abbrach: der Rückweg war ein einziger Hillary Step - der Everest ist schließlich überall..
konspirative Sitzung...
 Im Tal angekommen begaben sich die Gäste zurück in ihr bevorzugtes Refugium, dem Zermatter Hof, während Bergführer und (Edel-) Domestik sich für den Katzensprung nach Hause und damit zurück nach Europa entschieden.
..hauptssache die Frisur hält - 3-Wetter Taft halt.
Nachdem die Runde eigentlich fünf und nicht nur zwei Tage dauert und wir erst 13 Autostunden im Allerwertesten hatten, sowie die allerbeste Frau der Welt - nämlich meine - vorschlug wir sollten doch die freie Zeit doch etwas sinnvoller nutzen. Gesagt - getan - Dolos wir kommen :o)

Also wieder rein in die Macchina, nochmals rund 260km auf den Tacho buchen und Grödner Joch, here we are! Da der Bergführer Alpinist alter Schule ist und Spit* außerhalb vom Klettergarten Teufelswerk sind, mussten klassische Linien mit Nägel** her. Andererseits war der Verf. heuer noch nie im Alpinen unterwegs und ist zudem ein Hosenscheißer par excellence, was die Routenauswahl schon wieder massiv einschränkte. Schließlich konnte man sich auf die Ziglauer am Brunecker Turm einigen. Nach anfängli9chen Schwierigkeiten den richtigen Klapfen überhaupt zu identifizieren und den richtigen Einstieg zu finden, warteten 13 Seillängen vom Feinsten auf uns, wo der Fels - selbst für Dolomitenverhältnisse - einfach nur sensationell war. In der zweiten Länge startet die Variante Würtele, welche mittels der Variante Janovsky wieder zurück auf die Originalführe führt (zur Rettung der Ehre: wie ein Stand bewies, war der Verf. nicht der Erste hier) und dann immer dem logischen Routenverlauf nach, bis man am Hochplateau und somit kurz vorm. Gipfelbier auf der Pisciadu-Hütte (bei uns leider ausgefallen, da Soldi in der Macchina) aufschlägt.
Dolomitenbruch
Am nächsten Tag starten wir zur Adang am Sas Campiac und durften gleich mal erfahren, was unter "America first" gemeint ist. Die kletterten gleich mal in die Rue de la Gag und wir fröhlich hinterher, da uns noch zwei Visegrad-Seilschaften auf den Pelz rückten. die amerikanische Freundschaft wurde dann noch etwas getrübt, da sich herausstellte, dass die beiden zwar absolute Greenhorns in Bezug auf alpines Gelände waren, dies aber ihr Selbstvertrauen keineswegs erodieren lies, sondern im Gegenteil und so folgten sie uns keineswegs kleinlaut. Zum Glück erreichten wir einen Stand der Spit-Route  - wie sich später herausstellen sollte - mit dem passenden Namen "Rien va Plus" und nach einem Abseilmnöver gelangten wir in die Normalroute zurück, welche wirklich mit ausgezeichneten Fels  - wie im Führer versprochen - aufwartete.
zwei hartgesottene Südwandgesichter
Bilanz: insgesamt 20h Autofahrt mit lediglich 850 gefahrenen Kilometern, zwei Tage Gletscherstiefelei im Sauwetter, dafür wenigstens viele Franken weniger, aber immerhin fast 30 wirklich schöne Dolomiten-Seillängen im Gepäck und freudig erwrtende Mädels zu Hause
..but our girls just wann have fun :o)

*sidtirolerisch für Bohrhaken
** sidtirolerisch für Schlaghaggl

Mittwoch, 11. Juli 2018

Überschreitung Schneebiger Nock (3358m)

Von Montag auf Dienstag waren Verena E. und Helli M. in der Rieserfernergruppe und überschritten den Schneebigen Nock (3358m) von Süden nach Norden.
Am Montag wanderten wir am Erlanger Weg durch das schöne Valle Freddo (Gelttal) auf die Rieserferner Hütte.
Rieserferner Hütte (2800m) im Hintergrund - nicht ersichtlich: wutentbrannter Hüttenwirt mit Tochter auf Dach bei Einrichtung der Satellitenschüssel zwecks Herstellung der völlig unnotwendigen Verbindung mit dem Internet, dunkle Überwachungsabsichten des touristischen Meldewesens vermutend. Nach dem der Verfasser dem anfänglichem Grant mit Verständnis und Verweis auf Probleme mit eigener Immobilie in Alleinlage begegnete, wurden wir freundlichst bewirtet und bestens verköstigt - die Hütte kann weiter empfohlen werden...
Am nächsten Tag ging es über das Fernerköpfl (3249m) und mit wirklich nur ganz leichter Gletscherberührung über den Südostgrat auf den Gipfel des Schneebigen Nocks (Höhe bereits mehrfach erwähnt)
Nach Passieren einer wirklich ganz kurzen Firnschneide (siehe ganz oben) ging es über den blockigen Nordgrat (I) zu den Resten des Schneebigennockferners. Auch hier hat sich das Imautolassen der Steigeisen als die richtige Entscheidung erwiesen...
 


Vorbei am malerischen Malersee ging es, die Kasselerhütte rechts liegenlassend und über schöne Almwiesen abkürzend erreichten wir auf direkten Weg die Jausenstation Säge (1580m) im Bachertal. Nach Einnahme einer kleinen Stärkung gelangten wir zu Fuß und dann per Autostopp mit freundlichem Italiener zurück zum Auto am Parkplatz Säger (sic).

Noch mehr Fotos gibt es hier...