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Donnerstag, 12. Juli 2018

Für's Protokoll: Sommerfest in der Fotsch

SYMBOLFOTO

Am Samstag (7.7.2018) fand ein dem Vernehmen nach gut besuchtes Sommerfest in der Fotsch statt. Leider war der Verf. nur ganz kurz anwesend und hat daher kein eigenes Bildmaterial... Trotzdem freute ich besonders noch dabei zu sein wie VS Mikki aus eigenen Kräften den Weg vom Auto zur Hütte zurücklegte... Leider ließ meine soziale Agenda das Sommerfest nur ein Kurzes sein.

Vielleicht läd ja noch jemand seine Fotos auf Google hinauf...

Besonderer Dank ist glaube ich an Lena zu richten, die trotz Alleingelassenseins ein kulinarisch wertvolles Fest vorbereitet hat. Vielen Dank also!


Bergsport ist Motorsport

Der ursprüngliche Plan war, dass der Verf. als Wasserträger bei der bekannten Spaghetti-Runde mithilft und so zumindest ein bisschen auf den Spuren des GRÖBSTJ (größter Bergführer St. Jodoks) wandeln darf.
Gesagt - getan und so waren wir im Nu, sprich rund 300km und 6,5h Autostunden später, in Zermatt und somit bei des Herrn Bergführers Gästen. Auch die Durchsage "Skibetrieb wegen Wind und Gewittergefahr einigstellt", ließ uns nicht davon abhalten etliche Franken über den Schalter zu schieben, um eine gute halbe Stunde später am Kleinmatterhorn festzustellen, dass Schweizer nicht übertreiben.
Gebucht ist gebucht und deswegen startete der Herr Bergführer  - den Elementen trotzend -mit seinem Gespann los, um alsbald den ersten Gipfel gleich mal zu streichen, da er sich und ev. auch  seinen Anvertrauten auch das nachmittägliche Gewitter gerne ersparen würde. Diese Entscheidung war goldrichtig (Vertrauen auf Profis - Achtung Werbung), denn nur drei Minuten nach der Ankunft auf der Ayas-Hütte öffnete der Himmel seien Schleusen...
Traumpanorma am Breithorn: Pollux, Castor, Signalkuppe und Monte Rosa
Die dort ansässige (reine Männer-) Hüttenmannschaft hatte den Kampf gegen die Technik offenbar schon gewonnen, denn auf der Hütte war das www allgegenwärtig und so wurden wir von den Gästen über das Habitat des Homo Monacos bestens aufgeklärt.
Das Wetter am nächsten Tag war ähnlich eindrucksvoll wie der schwindende körperliche Zustand unserer zahlenden Begleiter, sodass dem bewappleten Leiter der ganzen Sause, dieselbige abbrach: der Rückweg war ein einziger Hillary Step - der Everest ist schließlich überall..
konspirative Sitzung...
 Im Tal angekommen begaben sich die Gäste zurück in ihr bevorzugtes Refugium, dem Zermatter Hof, während Bergführer und (Edel-) Domestik sich für den Katzensprung nach Hause und damit zurück nach Europa entschieden.
..hauptssache die Frisur hält - 3-Wetter Taft halt.
Nachdem die Runde eigentlich fünf und nicht nur zwei Tage dauert und wir erst 13 Autostunden im Allerwertesten hatten, sowie die allerbeste Frau der Welt - nämlich meine - vorschlug wir sollten doch die freie Zeit doch etwas sinnvoller nutzen. Gesagt - getan - Dolos wir kommen :o)

Also wieder rein in die Macchina, nochmals rund 260km auf den Tacho buchen und Grödner Joch, here we are! Da der Bergführer Alpinist alter Schule ist und Spit* außerhalb vom Klettergarten Teufelswerk sind, mussten klassische Linien mit Nägel** her. Andererseits war der Verf. heuer noch nie im Alpinen unterwegs und ist zudem ein Hosenscheißer par excellence, was die Routenauswahl schon wieder massiv einschränkte. Schließlich konnte man sich auf die Ziglauer am Brunecker Turm einigen. Nach anfängli9chen Schwierigkeiten den richtigen Klapfen überhaupt zu identifizieren und den richtigen Einstieg zu finden, warteten 13 Seillängen vom Feinsten auf uns, wo der Fels - selbst für Dolomitenverhältnisse - einfach nur sensationell war. In der zweiten Länge startet die Variante Würtele, welche mittels der Variante Janovsky wieder zurück auf die Originalführe führt (zur Rettung der Ehre: wie ein Stand bewies, war der Verf. nicht der Erste hier) und dann immer dem logischen Routenverlauf nach, bis man am Hochplateau und somit kurz vorm. Gipfelbier auf der Pisciadu-Hütte (bei uns leider ausgefallen, da Soldi in der Macchina) aufschlägt.
Dolomitenbruch
Am nächsten Tag starten wir zur Adang am Sas Campiac und durften gleich mal erfahren, was unter "America first" gemeint ist. Die kletterten gleich mal in die Rue de la Gag und wir fröhlich hinterher, da uns noch zwei Visegrad-Seilschaften auf den Pelz rückten. die amerikanische Freundschaft wurde dann noch etwas getrübt, da sich herausstellte, dass die beiden zwar absolute Greenhorns in Bezug auf alpines Gelände waren, dies aber ihr Selbstvertrauen keineswegs erodieren lies, sondern im Gegenteil und so folgten sie uns keineswegs kleinlaut. Zum Glück erreichten wir einen Stand der Spit-Route  - wie sich später herausstellen sollte - mit dem passenden Namen "Rien va Plus" und nach einem Abseilmnöver gelangten wir in die Normalroute zurück, welche wirklich mit ausgezeichneten Fels  - wie im Führer versprochen - aufwartete.
zwei hartgesottene Südwandgesichter
Bilanz: insgesamt 20h Autofahrt mit lediglich 850 gefahrenen Kilometern, zwei Tage Gletscherstiefelei im Sauwetter, dafür wenigstens viele Franken weniger, aber immerhin fast 30 wirklich schöne Dolomiten-Seillängen im Gepäck und freudig erwrtende Mädels zu Hause
..but our girls just wann have fun :o)

*sidtirolerisch für Bohrhaken
** sidtirolerisch für Schlaghaggl

Mittwoch, 11. Juli 2018

Überschreitung Schneebiger Nock (3358m)

Von Montag auf Dienstag waren Verena E. und Helli M. in der Rieserfernergruppe und überschritten den Schneebigen Nock (3358m) von Süden nach Norden.
Am Montag wanderten wir am Erlanger Weg durch das schöne Valle Freddo (Gelttal) auf die Rieserferner Hütte.
Rieserferner Hütte (2800m) im Hintergrund - nicht ersichtlich: wutentbrannter Hüttenwirt mit Tochter auf Dach bei Einrichtung der Satellitenschüssel zwecks Herstellung der völlig unnotwendigen Verbindung mit dem Internet, dunkle Überwachungsabsichten des touristischen Meldewesens vermutend. Nach dem der Verfasser dem anfänglichem Grant mit Verständnis und Verweis auf Probleme mit eigener Immobilie in Alleinlage begegnete, wurden wir freundlichst bewirtet und bestens verköstigt - die Hütte kann weiter empfohlen werden...
Am nächsten Tag ging es über das Fernerköpfl (3249m) und mit wirklich nur ganz leichter Gletscherberührung über den Südostgrat auf den Gipfel des Schneebigen Nocks (Höhe bereits mehrfach erwähnt)
Nach Passieren einer wirklich ganz kurzen Firnschneide (siehe ganz oben) ging es über den blockigen Nordgrat (I) zu den Resten des Schneebigennockferners. Auch hier hat sich das Imautolassen der Steigeisen als die richtige Entscheidung erwiesen...
 


Vorbei am malerischen Malersee ging es, die Kasselerhütte rechts liegenlassend und über schöne Almwiesen abkürzend erreichten wir auf direkten Weg die Jausenstation Säge (1580m) im Bachertal. Nach Einnahme einer kleinen Stärkung gelangten wir zu Fuß und dann per Autostopp mit freundlichem Italiener zurück zum Auto am Parkplatz Säger (sic).

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Sonntag, 8. Juli 2018

Klettern Clarkspitze


Am letzten Wochenende waren Kathrin P., Verena E., Bernie E. und Helli M. im Grödental zu klettern. Wie fast jedes Jahr am Anfang der Alpinkletternsaison erwischten wir auch heuer wieder zielsicher den Radtag. So mußten wir den ursprünglichen Plan, am Ciavazes zu klettern, leider verwerfen und stiegen mit der Seilbahn zum Grödnerjoch auf und wandten der Clarkspitze zu. Vorbei an der bekannteren Cirspitze erreichten wir bald den Eistieg zu den 5 Seillängen im IV Grad. Der Fels war fest aber auch recht sicherungsfeindlich und so waren die meisten Seillängen ohne Zwischensicherung zu klettern.

Dienstag, 19. Juni 2018

Östliche Praxmarerkarspitze (2638m) - Bike and Hike im Gleirschtal



Am vergangenen Freitag und Samstag fanden sich insgesamt zwölf Radler und Wanderer auf der Pfeishütte (1922m) ein. Am Freitag Nachmittag ging's zunächst mit dem Rad und dann zu Fuß zum Nächtigungsort wo wir noch einen netten Hüttenabend gemeinsam verbrachten.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Putzfest und 20 Jahre Arco


Am vorvergangenen Wochenende fand das alljährliche Putzfest und gleichzeitig der zwanzigste Jahrestag der Erweiterung unseres Immobilienportfolios Richtung Süden statt.

Auch wenn sich die Reihen im Vergleich zur 10 Jahresfeier etwas gelichtet haben, weht die Fahne stolz über der gereinigten Immobilie und hatten wir (Thomas S., Gernot W., Berni H., Alex M., Maria ?, Maria A. Verena E. Bernie E., Helli M., Lorenz, Hannah, Katharina, ?, Jakob, Felix) ein nettes Wochenende.

ps...
 ...wenn nicht schon passiert!

Montag, 16. April 2018

Schitour hoher Seblasskogel (3235m) von Lüsens aus...



Am Samstag waren Sabine und Thomas A, und Helli M. auf dem hohen Seblasskogel (3235M). Getroffen wurde sich um 05:15 in Kematen. Irgendwie wollte sich das mühelose Steigen an diesem Tag bei keinem von uns so ganz einstellen, dennoch standen wir um um 11 Uhr am Gipfel, was ob leichten Windes und ebensolcher Schleierbewölkung gar nicht das schlechteste war (außerdem ist das zur Sommerzeit eh erst 10).

Donnerstag, 29. März 2018

Monte Altissimo 2079m

Auch weiter im Süden hats noch Schnee.


Stoffl und Thomas S abseits der um diese Zeit schon weit verbreiteten Spezies der Tedescos


Mittwoch, 28. März 2018

Schitour Cresta Bianca (2932m) - Ersatzprogramm für die Dauphiné


Heute waren Andi W., Birgit K., Thomas A. sowie Helli M. als Ersatz für die geplante Fahrt in die Dauphiné auf der Cresta Bianca in den Ampezzaner Dolomiten.
 Beim Aufsteig durch schöne Dolomitenkulisse...

Montag, 26. März 2018

Steintalspitzen

Am Sonntag, den 25.3. waren Thomas A., Verena E. und Helli M. auf den Steintalspitzen. Abseits der Karawanen auf den Zwieselsbacher konnte sich der Verf. so einen lange gehegten Tourenwunsch erfüllen. Schnee war besser als beim Aufstieg erwartet. Bei der Heimreise wurden Gerhard M. und Andi W. nach ihrer Umfahrung des Grieskogels gesichtet...

Fotos

Samstag, 10. März 2018

Richtung Thialkopf

 Am Samstag, den 10.3. waren Christin H., Andy, Thomas A., Ullrich, Stefan K., Gerhard und Helli M. auf Schitour von Tobadill Richtung Thialkopf. Schnee und Sicht blieben leider etwas hinter den Erwartungen zurück, trotzdem ein schöner Tag mit gar nicht so schlechtem Schnee.

Am Wegesrand beeindruckte ein fleißiger Specht...

Noch Fotos gibt es hier...

Freitag, 9. März 2018

Pyrenäen Vereinsreise Teaser

Sobald alle Bilder eingelangt sind, folgt ein ausführlicher Bericht über unsere sehr erfolgreiche Reise in die spanischen Pyrenäen.

Vorerst ein kleiner Teaser





Montag, 5. März 2018

Nachtrag: Volle Hütte bei Lehrerfeier


Am Wochendenende vom 2. auf den 3. März fand ein netter Hüttenabend mit den Lehrerkollegen von Helli M. in unserer Schihütte in der Fotsch statt. Überraschender Weise fand ich sowohl am Kastengrat als auch auf der Wentenspitze beste Verhältnisse vor...
 Die Kollegen Winnie L und Christiane D beim Aufstieg Richtung Arweswände.

Bergfreund Winnie auf den letzten Metern zum Gipfel und im Pulverrausch (unten)

Mehr Fotos gibt es hier...

Mittwoch, 28. Februar 2018

Eilmeldung aus Spanien

 Bereits am Montag um 18:31 erreichte uns über WhatsApp die Meldung, dass die Pyrenäengruppe erfolgreich den Aneto bestiegen hat...




Donnerstag, 22. Februar 2018

Zweiter Versuch

Da am Vereinsschitourwochenende unser Auto auf Grund von Eintreffen der Grippewelle nicht zusstande kam, versuchten wir es am letzten Sonntag auf ein Neues - das Auto zu füllen.


So fuhren wir Richtung Brenner und bogen in eines der hinteren Seitentäler ab. 


Die 2 cm Neuschnee konnten nicht über den Bruchharschdeckel hinwegtäuchen. Je nach Gewicht, Schibreite und Einsatz gelang es mehr oder weniger ein Spur auf den weißen Hängen zu hinterlassen.
 

 Zum Glück gab es nachher noch Pizza, Pasta, und Co am Brennero.



Samstag, 17. Februar 2018

Fischers Napf

Am Donnerstag waren Kathrin Pl., Nora R., Thomas A. sowie der Verf. am Fischers Napf. Nach den gewohnt aperen Anfangsmetern direkt hinter Kasern ging es bei besser werdendem Schnee, mäßiger Fernsicht aber wenig Betrieb auf den Gipfel...
Nachdem wir die Schi auf der Scharte deponiert hatten ging es etwas heikel, vorbei an tiefen Löchern in Wächten und dann über rutschige Grasunterlage zum Gipfel. Beim Blick auf die rechte Abfahrtsvariante kamen einige Zweifel auf ob es nicht doch besser gewesen wäre die Schi mit auf den Gipfel zu nehmen. Dies sei hiermit als empfehlenswert festgehalten, war aber angesichts der nur zwei Vorgängerspuren nicht ganz so schlimm...

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Montag, 12. Februar 2018

Zwei schöne Schitage im Gsiesertal

Am Wochenende fand das traditionelle Schitourenwochenende statt. Zu vierundzwanzigst machten wir 2 schöne Touren im Gsiesertal. Vom Talschluss ging es am Samstag nach rechts über die Stumpfalm auf die Riepenspitze (2774m).
Die Tour bot im mittleren Teil sanfte Hänge, steilte aber gegen Schluss noch zu einem alpinen Finish auf...

Bei der Abfahrt konnten wir die vierundzwanzig zweiten Spuren in durchwegs schönen Schnee ziehen.

Bestens untergebracht und verköstigt im Hotel Hell (Nomen non est omen!) zwogen wir am Sonntag nach links ab und steuerten der Aukster-(2775m) bzw. Regelspitze (2747m) zu.

Nach anfänglichem Aufstieg entlang der Schipiste, auf der der italienische Schinachwuchs trainierte, ging es auch hier über wunderbares Schigelände zu einem steileren Abschluss.
Hubert G. und Kathi P. blieben dem ursprüglichem Ziel treu und spurten recht heldenhaft den steilen Gipfelhang der Auksterspitze an.

Der Rest der Gruppe entschied sich für den sanfteren der beiden Gipfel...

Allein Ossi wurde seinem Ruf gerecht und entschied sich bewundernswerter Weise und trotz fortgeschrittenem Alter auch für extremeren Anstieg...

Nach einer schönen Abfahrt in großteils gutem Schnee stärkten wir uns noch in der Sachsenklemme für die weitere Heimreise...

Noch mehr Fotos gibt es hier...