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Dienstag, 22. Oktober 2019

Bergschwimmen in Mkomazi

Das Team Aussenstelle konnte jüngst ausreichend mit Wasser ausgestattete Bergtouren am Rand des Drakensberg Escarpments durchführen.Im Bild das Spitzel ist der Rhino-Peak. Hier musste Michi Schernthaner und der Verfasser bereits 2007 in 60 cm Neuschnee die Besteigung abbrechen.
Wie in Korsika nur keine Innsbrucker.















Sandsteingumpen.

Mist hike.

Tief genug.

Snake-Patrol. Zwei Kobras haben wir gesehen. Eine hat den Hood für uns aufgestellt.

Wie heisst es richtig? Khoisan-Painting.
Im Abspann noch eine Old-School MTB Tour mit meinem Carrera von Don Ferdinando.

Im Aufstieg konnte der Abstand auf suburbane 4x4 Fahrer auf eine Stunde minimiert werden. Downhill dann klarer Vorsprung von 2h auf den zweiten Landcruiser.

Die Felskante ist die Landesgrenze von Lesotho. Blick hinunter nach Südafrika. Bussi von der Ausstelle.


Dienstag, 15. Oktober 2019

Vereinsausflug Alpstein



Am vergangenen Wochenende führte uns eine wunderschöner Vereinsausflug bei ebensolchem Wetter an den Alpstein im Appenzellerland. Nach Auffahrt mit der Seilbahn auf die Stauberenkanzel ging es zu Fuß weiter zur wunderschönen Zwinglipasshütte. Wo wir sehr nett untergebracht und verpflegt wurden.



 Am nächsten Tag wanderten wir weiter auf den Punkt 2334m westlich des Altmanns. Dort ließen uns die etwas winterlichen Verhältnisse beim Abstieg zum Rotsteinpass zwei Gruppen bilden, von denen eine über Rotsteinpass, Meglisalp und wunderschön hoch über dem Seealpsee querend den Abholpunkt Wasserauen erreichten. Die andere Gruppe erreichte vorbei am Fählensee und Sämtisersee Brülisau, wo man sich wieder vereinte...


Die Unternehmung wurde von einem wunderbaren Abendessen beim Schützenwirt in Feldkirch abgerundet. Danke Bernie für's organisieren - es war super!

Mehr Fotos gibt es hier...

Sonntag, 22. September 2019

Nachtrag: Kleine Fermeda



Berni H. und Helli M. waren bei mäßigem Wetter über die Trenkerführe auf der kleinen Fermeda...
 
Fazit: sehr anhaltende Kletterei im III. Grad... nett wars!

Alle Fotos hier...

Freitag, 13. September 2019

Schöne Bergtouren in Lesotho


Nach fünfjährigen Warten verfügt die Aussenstelle nun endlich über verlässliches Breitbandinternet wodurch die Teilhabe am digitalen Vereinsleben erleichtert wird. Ich darf von einer erfolgreichen Ausfahrt ins frühlingshafte Lesotho berichten.

Der dekolonisierte Flurnamen sollte hier richtig auf Khoisan Nek lauten.
Ein Bok. Wenn man sich von sturktureller Gewalt ablenken will tut man ein bissl im Rose Garden herum, schaut Cricket oder Vieh an.
A peasant home.
Enspannte Landschaften auf 2500m. Morgen dann Schnee.
Das kennt kein Boulderer bislang. Im Sleshabthebe National Park.

 

Schön wars! Khotso ntati! Könnte sich die Basti-Truppe was abschauen.

Bussi von der Aussenstelle!









Sonntag, 1. September 2019

Aiguille de Rochefort, Mont Blanc und Dent du Geant - am fast niedrigsten und am höchsten 4000er

 Auch heuer führte die fast schon traditionelle Bergfahrt in KW 35 Berni H., Winnie L. sowie den Verf. in die Westalpen. Um es gleich vorweg zu nehmen: heuer waren wir für unsere Verhältnisse sehr erfolgreich und schafften es gleich auf 3 Gipfel
 Nachdem wir bei der Anreise noch einen Bergschuhverlustbedingten Shoppingstop in Arco einlegten (Kurze Frage in eigener Sache: hat jemand die gelben Nepal Cube GTX Gr.46 des Verfassers gesehen oder kann zweckdienliche Hinweise geben) erreichten wir Entrèves pünktlich zur letzten Gondel auf die Punta Helbronner und mittels Fahrstuhl und Tunnel das Rifugio Torino. Am nächsten Tag machten wir uns als Eingehtour auf zum Rochefortgrat.
Gipfelglück auf der Aiguille de Rochefort - mit 4001 fast einer der niedrigsten 4000er (nur Les Droit ist mit exakt 4000m unschlagbar auf dem letzten Platz). Falsche Jacke mitgenommen - deshalb spannt es beim Verfasser etwas - das die Dinger mit den Jahren auch immer so eingehen.

Der Hinweg ist hier auch der Rückweg - den Dent du Geant ließen wir diesmal rechts liegen um noch die letzte Fahrt der Télécabine Panoramic zur Aiguille du Midi zu erreichen.
 Nach einer kurzen aber teuren Nacht auf dem Refuge Cosmiques machten wir uns am nächsten Tag um 01:00h auf den Weg zum höchsten Punkt der Alpen.



Bei Sonnenaufgang lagen die Steilflanken des Mont Blanc du Tacul und des Mont Maudit gleichermaßen hinter uns wie die jeweiligen Staus an den beiden Fixseilpassagen... Die verbleibenden 500HM zum Gifpel sollten sich allerdings noch etwas ziehen. Bei Abstieg kehrten die Lebensgeister langsam zurück und der letze Gegenanstieg auf die Aiguille du Midi sorgte für ein Bergerleben der besonderen Art (Everest is everywhere...). Zu unserer eigenen Überraschung bekamen wir um 15:25 sorgar noch einen Platz in der letzten Télécabine. 

Die Nacht verbrachten wir standesgemäß im Hotel di Courmayeur und päppelten uns in der Pizzeria du Tunnel wieder auf. Die Pizzen dort waren tatsächlich ausgezeichnet hatten kaum am Tisch Platz - was allerdings leider mehr an der optimalen Platzausnützung im Lokal als am Durchmesser des belegten Fladenbrotes lag.

Nachdem der Vormittag mit Einkäufen und Kaffee gut herumgebracht war - reifte dann doch der Entschluss wieder aufs Rif. Torino zu fahren und als Abschluss noch den Dent du Geant zu besteigen...
 
Den Hüttenabend verbrachten wir in Gesellschaft von zwei israelischen Bersteigern... Es stellte sich heraus, dass es genau EINEN israelischen Bergführer gibt - Paul Preuß wird sich wohl im Grab umdrehen. Es würde sich also hier um eine durchaus interessante Zielgruppe für Gebi oder Hubert handeln. Allein ein Ivritkurs wäre von Nöten um sich einen leistungstarken, in 2 bzw. 3 Jahren Militärdienst körperlich und geistig gestählten Kundenkreis zu erschließen...

Nach gemütlichem Frühstück um 06:00 erreichten wir auf bekanntem Weg den Einstieg zum Dent du Geant. Obwohl sich vor uns nur eine Seilschaft befand wurde es dann doch noch recht belebt am Berg...

 Abkletterpassagen sind die Rache des Vorsteigers am Nachsteiger... Berni und Winnie am höchsten Punkt des Tages (Pointe Sella 4009m). Die 8m Aufstieg zum Pointe Graham (4013m) beschlossen wir auszulassen und lieber gleich von der Scharte abzuseilen als lang anszustehen...
 Berni bei der letzten von drei 60m Abseilfahrten...
 Glücklich erreichten wir als erste Seilschaft des Tages wieder das Rif. Torino...


Mehr Fotos gibt es hier...








Dienstag, 16. Juli 2019

Zwölferkogel Nordgrat


Heute war der Verf. über den Nordgrat am Zwölferkogel. Es handelt sich hier um den Beinahe-3000er (2988m) der im Kühtai über der Hohen Mute Bahn (Lift links auf der Schattseite) emporragt.

Um meine Nerven für kommende Aktionen etwas zu trainieren machte ich mich bei bestem Wetter allein auf. Von Weg konnte kaum eine Rede sein und auch sonst traf ich mit Ausnahme von ein paar Schafen beim Abstieg keine Menschenseele...



Auch wenn der Grat auf den ersten Blick etwas brüchig wirkte, lösten sich sämtliche Geröllpassagen dann doch auf. Insgesamt bietet der Blockgrat recht nettes Kraxeln mit vereinzelten Stellen im III. Grad.


Samstag, 6. Juli 2019

Guffert Westgrat


Am 6.7. waren Verena E. und der Verfasser über den Westgrat am Guffert. Gemäß der Jentzsch-Rabl'schen Routenbeschreibung folgten wir von Steinberg am Rofan aus zunächst dem Normalanstieg und zwogen dann bei einem Steinmann nach links zur Querung des Latschendschungels bis zum Einstieg ab. Die Bemerkung man solle schauen ob der Weg gut freigeschnitten sei hätte eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen sollen...
 Der Weiterweg zum Ende der Ausbaustrecke... Ab dem kleinen Sattel wurde es noch latschiger...
Verena im Latschendschungel. Nachdem der Einstieg dann doch gefunden war tauchte aus dem Nichts plötzlich eine größere Gruppe örtlicher Bergretter auf. Nach der Tour im Gasthaus sorgten unsere latschenzerschundenen Körper bei den Bergrettern für gewisse Heiterkeit und wurden mit den Worten: "Ja, da queren viele durch die Latschen ummi! Da hamma auch schon welche retten müssen!" bedacht. Da der Unterlandler ansich aber ein netter und weltoffener Mensch ist, wurden uns Gebietsfremden dann aber doch erklärt, dass man selbst meist direkt von der Oberen Bergalm (kurz vor Steinberg) zunächst dem Weg Richtung Issalm (und dann Guffert von Norden) folge und dann einer Wasserrinne folgend direkt zum Beginn des Grates aufsteige. Ganz klar ist mir zwar immer noch nicht wie genau der Weg nun geht, trotzdem erscheinen mir Wegfindungsschwierigkeiten auf diesem direkten Anstieg als das geringere Übel.

Nachdem der Einstieg gefunden war entpuppte sich der Westgrat als recht ausgewachsene Alpine Unternehmung an meist sehr schönem Fels und ohne Abbruchmöglichkeit. Zum Übergang vom Westgipfel zum Hauptgipfel sei angemerkt, dass man hier entweder kurz zurück geht und dann auf die Südseite zum untesten (breiten) Grasband absteigt (Steinmann) auf dem man dann zu einer plattigen Querung zur Scharte zwischen West- und Hauptgifel quert (2BH).  Alternativ könnte man scheinbar auch dem Grat vom Westgipfel weiterfolgen und dann 25m abseilen... Von der Scharte erreichten wir rasch den Gipfel und blieben auch beim Abstieg weitgehend vom Regen verschont.
Nach einem kurzen Bad im Bach erreichten wir nach nur 10 1/2h wieder den Ausgangpunkt wo das Ghf. Waldhäusl zur gemütichen Einkehr lud.

Samstag, 29. Juni 2019

Sommerfest Fotsch

Danke den Organisatoren Jakob und Lena... Es war ein gelungenes Fest - besonders die ganz junge Generation war stark vertreten...

Leider hat meine Speicherkarte den Geist aufgegeben ich bitte also um Handyfotos...

Mittwoch, 22. Mai 2019

Östliche Seespitze





Letzten Freitag machten sich nochmals unser Beamter (alle Landstrassen waren frei befahrbar), Stoffl alias Computer Futzi und Verkäufer 2 (Tobi ist seit neuersten Verkäufer 1) auf den weiten Weg von Seduck zur Franz S. Hütte.


Der Weg war weit und das Ziel fern. Gipfel kam nur langsam näher.

unser Tourenwart schon über 40....











......da lachte er nach 5:45h


und noch feinster Pulver....







Samstag, 11. Mai 2019

Putzfest Arco


Auch heuer fanden sich wieder etliche Putzwillige in unserer südlichsten Vereinsimmobilie ein. Das Haus ist wieder blitzblank...

Leider wurde das Fest durch den Unfall von Rotraud überschattet. Nach erfolgreichem Abtransport nach Innsbruck (Danke nochmal an Johanna für den Einsatz Deiner Fremdsprachenkenntnisse) ließen wir uns nicht beirren und reinigten unfallfrei weiter.


Am Sonntag besichtigten wir die Überreste der Seefestung Riva bevor wir den Heimweg antraten...